Tierschutzverein

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Das Urteil zu "Jäger erschießt 2 Hunde in Königsbrunn"

Das Urteil zu "Jäger erschießt 2 Hunde in Königsbrunn"

Das Urteil lautet: Der Jäger hat der Hundebesitzerin als Täter-Opfer-Ausgleich 2.000 Euro und an den Augsburger Tiergarten 3.000 Euro gezahlt. Daraufhin wurde er zu 55 Tagessätzen, zu je 50 Euro verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig.

In Vorgesprächen einigten sich Staatsanwalt und Verteidiger auf das vorher genannte Strafmaß, das vom Gericht übernommen wurde. Zeugen wurden nicht mehr befragt. Bei der Verhandlung waren ca. 20 Besucher anwesend. Vom Verein waren Doris Lackner, Christiane Kragl und Wolfgang Krebs dabei.
Unserer Meinung nach wollte der Jäger eine Verurteilung unter 60 Tagessätze erreichen, damit er eine Chance erhält, seinen Jagdschein zu behalten. Die Staatsanwaltschaft wollte den Fall abschließen und zog die ihre Berufung zurück und auch das Gericht wollte keine zusätzliche Arbeit investieren. Der Richter begründete, wieso das Gericht nicht über das Strafmaß des früheren Strafbefehls von 55 Tagessätzen hinausgegangen ist, u.a. damit, dass es dann eine revisionssichere Begründung hätte ausarbeiten müssen. Wieso das Urteil aus der 1. Verhandlung von 90 Tagessätzen (siehe unter News vom 20.09.2019) unterschritten wurde, begründete das Gericht mit der "Reue", die der Angeklagte gezeigt hatte und den oben genannten Zahlungen. 
Der Angeklagte und die Staatsanwältin nahmen das Urteil an.
Damit ist die Entscheidung rechtskräftig.

Hättet ihr auch so geurteilt?
Unter News vom 21.10.2019 sind 3 Urteile angegeben mit der Frage, ob diese Strafen im Verhältnis zueinander gerecht sind. 

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